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Pep Guardiola: Der Turbo-Trainer – FAZ – Frankfurter Allgemeine Zeitung

Für 2015 hatte Pep Guardiola drei Neujahrswünsche: „Weniger Verletzte, schöner spielen, Gesundheit.“ Das Wichtigste, das mit der Gesundheit, traf bisher ein, der Rest nicht so richtig. Die Verletzten sind nicht weniger geworden beim FC Bayern. Und das Spiel nicht schöner, verglichen mit der Vorrunde. Und wenn man sich recht erinnert, war das in der ersten Guardiola-Saison bei den Bayern auch schon so.

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Der Trainer soll sehr emotional geworden sein bei seiner Kabinenpredigt nach dem 2:0-Sieg in Hoffenheim am Samstag – ein „Pep Talk“, der das Team möglichst zu demselben Ergebnis an diesem Dienstag gegen den FC Porto (20.45 Uhr / ZDF, Sky und im FAZ.NET-Liveticker) antreiben soll. Weniger darf es auch nicht sein nach der 1:3-Hinspielniederlage. Sonst würde sich ein erster Hauch des Scheiterns über die bisher makellose Karriere des Trainer-Weltstars legen.

Guardiolas Wirkung lebt von Energie, Leidenschaft, Perfektionismus – was Kräfte fordert. Vielleicht nicht nur bei ihm selbst, auch bei der Mannschaft. Sie wirkt ein wenig ermattet vom Anspruch, perfekt sein zu müssen. Es fehlt den Bayern derzeit die Ökonomie früherer Jahre, als sie auch einmal nur gerade so viel taten wie nötig – was sich unter Guardiola verbietet. Als sie dafür in der späteren Saisonphase etwas zuzusetzen hatten.

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Vor einem Jahr scheiterte Guardiolas Team deutlich an Real Madrid, als Erklärung setzte sich der Spannungsabfall durch den schon im März gesicherten Meistertitel durch. Oder täuschte diese Version darüber hinweg, dass sie einfach nur müde waren? Nach zehn Monaten geschafft vom taktischen Turbo-Fortbildungsprogramm des ungeduldigen Guardiola. Ökonomie, so sieht es aus, ist seine Stärke nicht, weder was die Anforderungen an sich selbst noch die an sein Team betrifft. Vorgänger Jupp Heynckes ging mit den Kräften der Spieler, den physischen und psychischen, dosierter um.

„Nur das Triple ist genug“

Guardiolas Team hat die Vorrunde der Bundesliga so sehr dominiert, dass auf eine historische Saison ohne Niederlage gewettet wurde. Seit Beginn der Rückrunde sind die Niederlagen gekommen, und dann auch, erstmals unter dem Katalanen, solche, in denen der Gegner nicht mit Dusel gewann, sondern besser war: beim 1:4 in Wolfsburg, beim 0:2 gegen Mönchengladbach. Nun auch beim 1:3 in Porto.

Die Häufung der Verletzungen gerade jetzt, die zum Streit und zum Rücktritt des Vereinsarztes Müller-Wohlfahrt führte, ist gewiss extrem unglücklich. Guardiola rechnete vor, dass ihm Mitte März alle wichtigen Spieler zur Verfügung standen, Mitte April fehlt ihm eine halbe Mannschaft. Und statt „Räume zu finden“, Kern von Guardiolas Spiel und eigentliches Feld seines Genies, muss er Löcher stopfen.

© dpa

Ob er hier über die richtige Taktik grübelt? Pep Guardiola beim Abschlusstraining der Bayern

FC Bayern München Training © dpa Vergrößern Ob er hier über die richtige Taktik grübelt? Pep Guardiola beim Abschlusstraining der Bayern

Auffällig aber ist, dass, unabhängig von den Verletzungen, keine der großen Stützen im Team zuletzt mehr die Form der ersten Saisonhälfte hatte, von wenigen Ausnahmen wie dem unverwüstlichen Thomas Müller abgesehen. Gerade die Unverletzten wirkten zuletzt matt – von Torwart Manuel Neuer über Abwehrchef Jerome Boateng bis zu Xabi Alonso, dem gefeierten Ballverteiler der Vorrunde, agierten sie in Porto fehlerhaft und schwunglos.

Das gilt auch für den Trainer. Julen Lopetegui, sein früherer Mitspieler aus Barcelona, brachte mit cleverem Pressing viel mehr Wirkung ins Spiel von Porto, als es dem großen Guardiola bei den Bayern gelang. Vielleicht auch eine Mentalitätsfrage. Guardiola, der am Anfang in München sagte, das Wichtigste seien ihm nicht Titel und Ergebnisse, sondern „so gut wie möglich zu spielen“, will ein Team entwickeln, mit kleinen, steten Fortschritten dem Ideal des perfekten Fußballs im Laufe einer Ligasaison näherkommen.

„Das wichtigste Spiel der Saison“

In der Vorrunde der Bundesliga und der Champions League gelang ihm das. Nun aber spitzt sich alles zu auf die K.-o.-Spiele, in denen Tagesform, ein einziger schlechter Moment, ein einziger Aussetzer alles verderben oder umgekehrt auch alles gewinnen kann für das vielleicht schwächere Team – eine Ausgangssituation, in der ein Pokerspieler auf der Bank aufblüht, nicht aber der Perfektionist Guardiola. Er mag sie nicht, die Abende, an denen nur noch eines zählt: das Ergebnis. Nicht der Fußball.

© Reuters, reuters Vergrößern Bayern München vor dem wichtigen Rückspiel gegen Porto

Dieser Dienstagabend aber ist so einer – das „wichtigste Spiel der Saison“, so Neuer. Zugleich, beteuert der Torwart, sei die Saison „keineswegs“ verdorben, sollte die Wende nicht gelingen. Guardiola wird es anders sehen – weil er, latent frustriert davon, dass Verletzungen die Weiterentwicklung seines Projekts behindern, bei einem Aus gegen Porto das zweite seiner drei Münchner Jahre als Stagnation empfinden muss.

Auch dass das Team schon fünf Tage später die 25. Deutsche Meisterschaft der Klubgeschichte feiern könnte, dürfte eine solche Frustration nicht völlig überdecken – und auch nicht die Debatte, die ein Scheitern beim FC Bayern auslösen würde, einem Klub, der Meistertitel als Normalität betrachtet und vor Guardiola drei der letzten vier Champions-League-Finals erreichte. „Ich weiß, es ist nicht genug, deutscher Meister zu sein“, sagte Guardiola am Montag. „Nur das Triple“ sei genug.


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